Projektideen müssen zum Ziel haben, das Zusammenleben in der Gemeinschaft zu stärken. Sie sollen Solidarität, soziale Gerechtigkeit, respektvolles Miteinander und gemeinschaftsbezogene Verantwortung fördern.
Als Zielgruppe kommt die Gemeinschaft als Ganzes (z.B.: alle BewohnerInnen eines Stadtteiles) in Frage, oder auch Untergruppen wie z.B.: SeniorenInnen, Jugendliche, Frauen usw.
Ebenso erwünscht sind Aktivitäten, die einen vermittelnden, verbindenden Ansatz zwischen unterschiedlichen Lebensweisen verfolgen.
Folgenden Themenfelder werden berücksichtigt:
Generationen verbindende Projekte
Bildung und Freizeitgestaltung
Förderung von Ehrenamt und Nachbarschaftshilfe
Kommunikations- und Begegnungsmöglichkeiten
Aufbau vertrauensvoller Beziehungen
Integration
Projekte für Kinder, Jugendliche, SeniorInnen
Familienentlastung / Vereinbarkeit
Frauenförderung
Wohnen und Grundversorgung
Die Projektidee stiftet einen Nutzen für viele Menschen. Es werden keine Ideen gefördert, die nur Einzelpersonen oder einer einzelnen Familie zugute kommen.
Die Aktivitäten des Projektes finden in Tirol statt und kommen Menschen zugute, die in Tirol leben.
Die Projektideen sollten binnen 10 Monate nach Prämierung (also bis 1.8.2010) umsetzbar sein.
Das Zukunftszentrum Tirol wird den Stand der Umsetzung überprüfen und die Ergebnisse und Erfahrungen medial verbreiten.
Anmerkung:
Sollte Ihre Idee umfangreicher
und daher der Umsetzungszeitraum von 10 Monaten unrealistisch sein,
besteht die Möglichkeit, die Gesamtidee zu beschreiben und einen
klar abgegrenzten Teilbereich als Projekt einzureichen. Dazu bitten
wir Sie das Gesamtvorhaben kurz zu beschreiben und deutlich
abgegrenzt die geplanten Ergebnisse bis August 2010 anzuführen.
Neben den oben angeführten Basisvoraussetzungen, legen wir auch noch auf weitere Kriterien bei der Bewertung von Projekten wert. Lesen Sie daher unsere „Orientierungshilfe für gute Projekte“.
Die Einreichung der Projekte erfolgt in zwei Kategorien, bei denen folgende Personen oder Organisationen aus Tirol teilnehmen können
Schulen,
Vereine und andere Non-Profit-Organisationen.
Nicht teilnahmeberechtigt sind Parteien und parteinahe Gruppierungen,
sowie konfessionelle Glaubensgemeinschaften.
Privatpersonen
und „informelle“ Gruppen
(z.B. Selbsthilfegruppen,
Arbeitsgemeinschaften, Bürgerinitiativen, ...).
Gruppen / Personen ohne professionelles Umfeld sollen ebenso gute Gewinnchancen haben, wie etablierte Einrichtungen. Oft fehlt diesen aber die Erfahrung mit Projektbeschreibungen und Planungen. Durch die Aufteilung in zwei Bewertungskategorien möchten wir diese „informellen“ Gruppen und Privatpersonen, ermutigen am Wettbewerb teilzunehmen.
Die Siegerprojekte erhalten Förderpreise von insgesamt €50.000,-, die auf zwei Kategorien aufgeteilt werden. Je Kategorie werden vier SiegerInnen ausgewählt.
Um die Preisgelder sinnvoll den Projekideen anzupassen, behält sich das Zunkunftszentrum Tirol vor, die Höhe der einzelnen Preise nach den kalkulierten und förderbaren Kosten zu richten. Allen SiegerInnen stehen jedoch mindesten 3.000 Euro zur Verfügung.
Zusätzlich zur finanziellen Förderung begleiten wir bei Bedarf die GewinnerInnen bei den ersten Schritten der Projektumsetzung. Z.B.: Moderation von Arbeitstreffen (max. 6 Treffen zu je 3 Stunden), Organisation von Erfahrungsaustausch z.B. durch Exkursionen, ExpertInnenvorträge, Unterstützung der weiteren Projektplanung, Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit,...
Alle eingereichten Projekte werden zur Prämierungsfeier im Zukunftszentrum Tirol eingeladen und können diese zum Netzwerken nutzen. Zudem werden alle Projekte einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht.
Die Förderpreisgelder sind ausschließlich zur Verwirklichung und Umsetzung des eingereichten Projektes zu verwenden. Sie müssen zweckgebunden für die prämierten Beiträge verwendet werden. Die Projektträger unterzeichnen hierfür eine Zustimmungserklärung.
Bewirtung: Getränke und Verpflegung werden ausschließlich in Zusammenhang mit Veranstaltungen gefördert, die das Miteinander und die Stärkung der Gemeinschaft fördern. Der Einsatz der Mittel soll wirtschaftlich und kostengünstig erfolgen.
Kulturveranstaltungen (Ausstellungen, Festivals): Das Preisgeld kann für den organisatorischen Teil der Veranstaltung eingesetzt werden. Nicht abrechenbar sind KünstlerInnenhonorare oder der Erwerb von Kunstwerken.
Schulungsmaßnahmen müssen einen eindeutigen Projektbezug aufweisen.
Kosten für Mobiltelefone,
Digitalkameras, Laptops o. Ä.:
Eine Anschaffung der Geräte
ist nur dann abrechenbar, wenn ein direkter Projektbezug besteht und
keine Möglichkeit gegeben ist, die Geräte auszuleihen. Die
Verwendung nach Projektende muss geklärt werden. (z.B.: Geräte
gehen in Gemeindebesitz über und stehen der Allgemeinheit zur
Entlehnung zur Verfügung)
Kosten für Kfz: Diese können nur in Ausnahmefällen abgerechnet werden (z.B.: Miete LKW für Transport von sperrigen Gütern). Eine Abklärung mit dem Zukunftszentrum Tirol ist erforderlich.
Wohnraumrenovierungen: Diese können nur in Ausnahmefällen abgerechnet werden. Eine Abklärung mit dem Zukunftszentrum Tirol ist erforderlich.
Nicht gefördert werden Finanzierungskosten (Sollzinsen, Gebühren für Finanzgeschäfte, Wechselgebühren und Devisenverluste); Bußgelder, Geldstrafen und Prozesskosten. Steuern, Abgaben und Gebühren sind nur dann abrechenbar, wenn, sie vom Preisgeldempfänger getragen werden.
Nicht gefördert werden Betriebskosten von Verbänden.
Im Falle von Leasing können Steuern, Gewinnspannen des Leasinggebers, Zinskosten der Refinanzierung, Gemeindekosten, Versicherungskosten etc. nicht übernommen werden.
Nicht abrechenbar sind laufende Kosten der öffentlichen Verwaltung
Nicht abrechenbar sind Kosten für nicht am Projektstandort befindliche Wirtschaftsgüter.
Kosten für Ersatzteile (ausgenommen Erstausstattung); für Instandhaltung und Instandsetzung (Reparaturen) können nur in Ausnahmefällen und nach Rücksprache mit dem Zukunftszentrum Tirol gefördert werden.
Kosten für den Erwerb von Patenten, Lizenzen o. Ä. innerhalb von verbundenen Unternehmen sind ausgeschlossen.
Zur Einreichung von Projektideen bitten wir Sie ausschließlich das dafür vorgesehene Teilnahmeformular zu verwenden.
Sie finden das Formular hier als Word-Dokument und als PDF-Dokument zum Herunterladen (für handschriftliches Ausfüllen), oder können es per E-Mail oder Telefon anfordern:
info@zukunftszentrum.at
Tel.:
0512/561856
Bitte übermitteln Sie uns das vollständig ausgefüllte Teilnahmeformular per Post, Fax oder durch persönliche Abgabe:
Zukunftszentrum Tirol
Ideenwettbewerb „Gemeinsam Zukunft
gestalten“
Universitätsstr. 15a
6020 Innsbruck
Fax: 0512/56 14 15
Öffnungszeiten:
Mo – Do 08.00 –
12.30, 13.30 – 17.30 Uhr
Fr 08.00 – 12.30 Uhr
Die Einreichfrist beginnt mit 16. April und endet am 30. Juni 2009.
Eine Verlängerung ist nicht möglich. Es gilt das Datum des Poststempels.
Bitte beachten Sie, dass nur vollständig und leserlich ausgefüllte Teilnahmeformulare, die fristgerecht abgegeben werden, in das Auswahlverfahren aufgenommen werden.
So erfolgt die Bearbeitung durch uns.
Das Zukunftszentrum Tirol übermittelt Ihnen eine schriftliche Eingangsbestätigung, sofern Ihre Unterlagen fristgerecht eingetroffen sind. Die Verständigung erfolgt per E-Mail oder am Postweg.
Unser Team überprüft die eingelangten Teilnahmeunterlagen auf formale Vollständigkeit und Richtigkeit.
Eine Jury bewertet die Projektideen. Die Jury setzt sich aus einen interdisziplinär und institutionenübergreifenden ExpertInnenkreis zusammen. Die Jurymitglieder sind nicht teilnahmeberechtigt. Die Entscheidung der Jury ist endgültig und unanfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Um unsere Bewertungskriterien nachvollziehbar zu machen, finden Sie im Downloadbereich eine „Orientierungshilfe für gute Projekte“.
Die GewinnerInnen der beiden Kategorien werden schriftlich verständigt. Ein Termin für ein erstes Treffen wird vereinbart, um eine etwaige Unterstützung bei der Projektumsetzung zu planen und das Vorgehen für die Auszahlung des Preisgeldes zu klären.
Die SiegerInnenprojekte werden im Rahmen der Prämierungsfeier (voraussichtlich Sep. 2009) im Zukunftszentrum Tirol präsentiert. Die Umsetzungserfolge und Erfahrungen werden medial verbreitet.
